Die Entfernung von Weisheitszähnen gehört zu den häufigsten oralchirurgischen Eingriffen. Dank moderner Behandlungsmethoden ist der Eingriff heute sicher, planbar und in den meisten Fällen vollkommen schmerzfrei. In unserer Ordination in Wien führen wir Weisheitszahnentfernungen einfühlsam und mit größter Sorgfalt durch.
Nicht jeder Weisheitszahn muss zwingend entfernt werden. Ist er vollständig und gerade durchgebrochen und verursacht keine Beschwerden, kann er in der Regel belassen werden.
Wie jedem Eingriff gehen der Entfernung der Weisheitszähne ausführliche Voruntersuchungen und Vorgespräche voran, um einen individuellen Behandlungsplan erstellen zu können.
Die Entfernung der Weisheitszähne erfolgt mittels lokaler Betäubung. Das Zahnfleisch wird zuerst mit einem Skalpell geöffnet und zur Seite geklappt. Zugang zum betroffenen Areal verschafft sich der Zahnarzt mit einer oralchirurgischen Fräse unter gleichzeitiger Kühlung des Gewebes. Die Zahnkrone wird freigelegt, danach wird der Zahn chirurgisch geteilt und die Zahnteile entfernt. Das Areal wird gespült, das Zahnfleisch zugeklappt und vernäht.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist daher schmerzfrei. Leichte Schwellungen und Druckempfindlichkeit in den ersten Tagen danach sind normal und klingen in der Regel innerhalb einer Woche ab.
Die Wundheilung dauert in der Regel sieben bis vierzehn Tage. Die Fäden werden etwa eine Woche nach dem Eingriff entfernt. Bei komplikationslosem Verlauf sind die meisten Patienten nach drei bis fünf Tagen wieder arbeitsfähig.
Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in Österreich in der Regel die Kosten für den Eingriff. Wir informieren Sie vorab transparent über die anfallenden Kosten.
n den ersten Tagen empfehlen wir weiche, kühle Speisen wie Suppen, Püree oder Joghurt. Harte oder scharfe Speisen sowie Alkohol und Kaffee sollten für mindestens drei Tage vermieden werden.
Auf körperliche Anstrengung und Sport sollten Sie etwa eine bis zwei Wochen nach dem Eingriff verzichten, da erhöhter Blutdruck das Risiko von Nachblutungen steigert.